Warum fragen sich OMM-Studierende, wie man essbare Strohhalme herstellt und welche unternehmerischen Entscheidungen sie dafür treffen müssen? Mit der neuen Serie „OMM.insights“ gibt das OMM-Marketing-Team dieses Semester einen genaueren Einblick in das Online-Medien-Management-Studium und beantwortet solche Fragen. Projekte aus den Bereichen BWL, IT und Medien, an denen OMM-Studierende arbeiten, werden vorgestellt. Den Anfang macht dabei das BWL-Projekt im ersten Semester.

Von der Theorie zur Praxis
Studierende, die nicht nur durch Kreativität, sondern auch mit betriebswirtschaftlichem Wissen glänzen, sind bei Online-Medien-Management schon im ersten Semester zu finden. In einem BWL-Projekt lernen die Studierenden, wie aus einer einfachen Idee marktreife Produkte oder Dienstleistungen mit einem standfesten Geschäftsmodell entwickelt werden können. Im Vordergrund stehen zu Beginn dieses BWL-Projekts zunächst die theoretischen Grundlagen. Die OMM-Neulinge aus dem ersten Semester bekommen gleich in der ersten Woche, der Blockwoche, volks- und betriebswirtschaftliche Grundlagen vermittelt.
Neben Themen wie der Unternehmensgründung und -führung stehen auch das Mitarbeitermanagement, die Produktion und Finanzierung auf dem Tagesplan. Dieses Know-how ist wichtig, um später grundlegende Zusammenhänge wirtschaftlicher Systeme zu verstehen und die BWL-Grundbegriffe im praktischen Teil des Projekts richtig anwenden zu können. Doch nicht nur für den weiteren Verlauf des Projekts sind die theoretischen Grundlagen hilfreich, findet OMM-Student Caglar aus dem ersten Semester: „Als selbstständiger Fotograf konnte ich aus der Vorlesung auch einiges für meine Nebentätigkeit mitnehmen“.
Nach dem theoretischen Teil der Vorlesung fließen immer mehr kreative und praktische Komponenten in das Projekt: Die Erstsemester haben die Aufgabe, eine innovative Geschäftsidee zu entwickeln und einen dazu passenden Businessplan auszuarbeiten. Sie müssen ihre ersten unternehmerischen Entscheidungen treffen und Managementaufgaben übernehmen. Fragen wie: „Welche Gesellschaftsform ist die beste?“, „Welche Kosten entstehen und wie finanzieren wir unsere Geschäftsidee?“, „Wer ist unsere Zielgruppe und wie bringen wir das Produkt an den Kunden?“, sind bei der Ausarbeitung des Businessplans zu beachten.

Der Pitch
Wenn auf alle Fragen Antworten gefunden wurden und der Businessplan fertiggestellt ist, steht der „Pitch“, das Highlight des Projekts, an. Jede Gruppe hat hierbei 15 Minuten Zeit ihr Unternehmen, das Produkt und die wichtigsten Aspekte ihres Businessplans vorzustellen und das Plenum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Viele Studierende orientieren sich dafür an der Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“, bei welcher Start-ups ihr Unternehmenskonzept potenziellen Investoren vorstellen.
Da den Studierenden bei der Entwicklung ihrer Konzepte alle Türen offen stehen und sie sich kreativ austoben können, entsteht jedes Semester eine bunte Vielfalt an Produkten und Geschäftsideen. Im Sommersemester 2017 wurde, neben essbaren Strohhalmen, unter anderem eine Hülle für Autoschlüssel von Keyless Go Fahrzeugen, zum Schutz vor Diebstahl entwickelt. Auch für das Problem „kalte Füße“, welches vor allem die weibliche Zielgruppe anspricht, hat die Gruppe „Coorzys“ mit ihrer Idee eines beheizbaren Teppichs eine Lösung gefunden.

Das Fazit
Das Feedback zum Projekt fällt am Ende der Präsentationen durchweg positiv aus. Julia, OMM-Studentin im ersten Semester gefällt besonders, dass die Studierenden schon am Anfang ihres Studiums durch ein so praxisnahes Projekt gefördert aber auch gefordert werden. Die Verbindung von theoretischem Input und kreativer Umsetzung motiviert Studierende in ihrer Arbeit und führt jedes Semester zu interessanten und geschäftstauglichen Ergebnissen.

Das BWL-Projekt macht nur ein Teil des ersten Semesters aus, bietet aber einen guten Einblick in das, was OMM-Studierende am Anfang des Studium erwartet. In der kommenden Woche wird im „OMM.insights“ das zweite Semester genauer unter die Lupe genommen. Ob die berühmte mündliche Zwischenprüfung zurecht oder zu Unrecht gefürchtet wird? – das Marketing-Team deckt auf.
Wer in der Zwischenzeit mehr über das OMM-Studium oder den Alltag eines OMM-Studierenden erfahren möchte, sollte unbedingt auf den Social-Media Kanälen Snapchat, Instagram oder Facebook vorbeischauen.

/NC, CK
Bildquelle:
https://pixabay.com/de/start-treffen-brainstorming-594090/

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