Was kommt auf alle OMMler:innen zu, bildet den Abschluss des Studiums und wirft manchmal Fragen auf? Das Bachelorkolloquium!
Aus diesem Anlass erklären wir vom Redaktionsteam euch in diesem Blogbeitrag, worum es sich beim Bachelorkolloquium handelt, wann es stattfindet und wie es im OMM-Studium abläuft.

Was ist das Bachelorkolloquium?

Das Kolloquium zu eurer Bachelorarbeit ist fester Bestandteil des OMM-Studiums und fließt mit 3 ECTS in eure Abschlussnote ein. Es findet als mündliche Vorstellung eurer Bachelorarbeit mit anschließender Diskussionsrunde statt.

So läuft das Kolloquium ab

Das Kolloquium könnt ihr absolvieren nachdem ihr eure Bachelorarbeit geschrieben habt, aber auch bereits vor der Abgabe. In diesem Fall findet eure Präsentation zwar parallel zur Bearbeitung der Abschlussarbeit statt, jedoch könnt ihr auf diese Weise hilfreiche Tipps und Anmerkungen aus der Diskussion in eurer Arbeit berücksichtigen. Achtet auf jeden Fall darauf, dass ihr bis zum Termin genügend Material gesammelt habt, um euer Vorgehen und eure Erkenntnisse fundiert darzustellen und zu begründen.

Ihr stimmt den genauen Termin mit euren Erst- sowie Zweitbetreuer:innen ab und entscheidet, ob das Kolloquium vor oder nach der Abgabe stattfindet. Eure Betreuer:innen sind anwesend und bewerten eure Leistung. Es ist auch möglich, dass ein anderer Prüfer:in oder Beisitzende vor Ort sind. Dies ist der Fall, wenn zum Beispiel eine externe Person eure Thesis co-betreut hat und am Kolloquium nicht teilnehmen kann.
Sofern die Arbeit keinen Sperrvermerk hat, können auch andere Mitglieder:innen des Studiengangs und Kommilitonen:innen während eures Kolloquiums anwesend sein.

Für den Termin bereitet ihr einen 20-minütigen Vortrag vor. Dabei leitet ihr zunächst zu eurem Thema hin und verdeutlicht dessen Relevanz. Da es sich um eine wissenschaftliche Arbeit handelt und ihr sicherlich einige Begrifflichkeiten verwendet habt, definiert ihr diese im Kolloquium kurz und knapp. Außerdem führt ihr die Ziele eurer Arbeit auf. Ihr geht also darauf ein, wieso ihr euch für das Thema entschieden habt und was ihr mit eurer Arbeit bezwecken wollt. Danach geht es um den wohl wichtigsten Teil des Kolloquiums: Eure Ergebnisse und Interpretationen. Zeigt auf, welchen Mehrwert eure Erkenntnisse liefern und dass ihr euch mit deren Interpretation kritisch auseinandergesetzt habt.

In der anschließenden, etwa 10-minütigen Fragerunde diskutiert ihr die Inhalte und bewertet euer Vorgehen. Themen, zu denen öfter Fragen gestellt werden, sind: die gewählte Methodik, Übertragbarkeit der Ergebnisse und Reflexion der Stärken und Schwächen eurer Arbeit. Auch in diesem Bereich gilt es, die Aussagen zu belegen, indem ihr Bezüge zu wissenschaftlichen Theorien herstellt oder Erkenntnisse aus einer empirischen Studie referenziert.

Wenn ihr euch in das Thema der Bachelorarbeit tief eingearbeitet und die Ergebnisse gut durchdacht habt, braucht ihr euch keine Sorgen um die Bewältigung des Kolloquiums zu machen. Wenn das einmal geschafft ist, bekommt ihr im direkten Anschluss eure Note mitgeteilt.

Tipps für ein gelingendes Bachelorkolloquium

Die OMM-Alumnae Lena, Julia und Kim haben das Bachelorkolloquium bereits erfolgreich abgeschlossen und teilen ihre Tipps mit uns:

  • Betrachtet das Kolloquium als eine Art Fachaustausch auf Augenhöhe. Das hat mir die Angst vor der Prüfung genommen.
  • Macht euch nicht verrückt. Eure intensive Auseinandersetzung mit dem Thema beweist ihr im Kolloquium.
  • Seid selbstbewusst. Achtet dabei auf euren Vortragsstil. Durch freies Sprechen, ein angemessenes Tempo und häufigen Augenkontakt wirkt ihr viel sicherer im Thema.

  • Achtet auf den roten Faden in eurer Präsentation. Dieser beinhaltet eine Hinführung zum Thema am Anfang und ein abschließendes Fazit am Ende.
  • Erwähnt die Herleitung eurer Thesen, da nicht alle Anwesenden die Bachelorarbeit schon im Vorfeld gelesen haben.
  • Lest eure Thesis vor der Präsentation nochmals durch, um fokussiert in das Thema einzusteigen.
  • Übt viel und beachtet die zeitliche Begrenzung. In der Diskussionsrunde habt ihr schließlich noch die Möglichkeit, den Fragen mit Argumenten gegenüberzutreten.
  • Überprüft die Technik. Dies gilt für den realen und digitalen Raum. Wichtige Kabel, z.B. Adapterkabel, eine stabile Internetverbindung und ein funktionierendes Mikrofon sind ein Muss.

  • Kommuniziert mit den Prüfer:innen: Sie haben eventuell zusätzliche Wünsche.
  • Plant euer Kolloquium möglichst zeitnah vor/nach der Abgabe eurer Abschlussarbeit, um in der Zwischenzeit nicht viel zu vergessen.
  • Informiert euch rechtzeitig darüber, was ihr organisieren müsst. Wenn beispielsweise eure Prüfer:innen nicht in OMM verordnet sind, müsst ihr selbst Zweitprüfer:innen finden und den Raum reservieren.
  • Beginnt frühzeitig mit der Erstellung der Präsentation: Diese wird als Teil des Kolloquiums ebenfalls benotet.
  • Lasst eine andere Person über eure Präsentation schauen. Nach der intensiven Arbeit lauft ihr Gefahr zu übersehen, welche Informationen unverständlich ausgedrückt sind. Für euch wirkt alles selbsterklärend, denn ihr wisst, was gemeint ist. Der frische Blick eines Unbeteiligten kann daher sehr hilfreich sein.
  • Gebt die Quellen an, die ihr für die Präsentation bzw. während der Abschlussarbeit genutzt habt. Verwendet dabei die Zitierweise, die ihr mit euren Betreuer:innen vereinbart habt.

Bachelorkolloquium – und dann?

Wenn ihr diese Tipps beachtet, seid ihr auf das Bachelorkolloquium bestens vorbereitet.

Wenn ihr dieses absolviert und die Arbeit abgegeben habt, gilt euer OMM-Studium als abgeschlossen. Now it is time to say goodbye. Nachdem ihr alle Prüfungen und das Bachelorkolloquium bestanden habt, steht die Exmatrikulation als letzter Eintrag auf eurer To-do-Liste an. Damit geht eure persönliche OMM-Ära zu Ende. Angefangen als kleine OMM-Küken werdet ihr mit dem Bachelorabschluss in Online-Medien-Management zu ausgebildeten und gefragten Spezialisten:innen der digitalen Arbeitswelt.

/Anastasia Stern und Elisabeth Kräßig,

Bildcredits: Diana Thum