Netzwerktreffen des Projekts „Traumberuf Professorin“

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Am 28. Juni 2019 fanden sich die Projektpartner_innen, Mentor_innen und Mentees aus den beiden ersten Runden des Programms „Traumberuf Professorin“ an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft ein, um sich auszutauschen, neue Perspektiven zu gewinnen und Neuigkeiten zu teilen. Nach einem herzlichen Willkommen der Projektleiterin Prof. Sissi Closs von der Hochschule Karlsruhe, der Projektmanagerin Pia Härter und der Moderatorin Prof. Dr. Gunda Rosenauer erhielten die Teilnehmer_innen einen Einblick in den Ablauf der Veranstaltung, der vor allem auf den Mix aus beruflichem und persönlichem Erfahrungsaustausch abzielte.

In ihrer Begrüßung griff Prof. Dr. Gunda Rosenauer diese Kombination auf und hob die ansteckende Motivation, die sich innerhalb von Netzwerken erfolgreicher Menschen ausbreite, hervor. Besondere Aufmerksamkeit galt den Grußworten des Rektors der Hochschule Karlsruhe, Prof. Dr. Frank Artinger. Er begrüßte die rege Teilnahme am Netzwerktreffen und den Erfolg des Programms, das sich angesichts der ungleichen Verteilung von Männer und Frauen in Professuren gerade im internationalen Vergleich als notwendig erweist. Prof. Sissi Closs dankte er für ihren Einsatz in diesem Projekt, das durch gezielte Förderung an eben dieser Ungleichheit ansetze.

Prof. Dr. Frank Artinger, Rektor der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, bei seinem Grußwort

Moderiert von Prof. Gunda Rosenauer hatten die Teilnehmenden anschließend die Gelegenheit, sich bei einer Aufstellung nach Ort, Familie und fachlichem Schwerpunkt besser kennenzulernen. Im weiteren Programmpunkt „Thementische“ zu Vereinbarkeit von Beruf/Familie, Lehre und Forschung sowie Chancenanalyse konnten die Mentor_innen und Mentees ihren fachlichen sowie persönlichen Austausch vertiefen. Wichtige Impulse und Ideen wie die Rolle der Genderkompetenz in Berufungsverfahren, Lehre anders gedacht als „inverted classroom“ oder eine flexiblere Gestaltung der Work-Life-Balance an Hochschulen standen anschließend auf Pinnwänden zum weiteren Austausch bei Snacks und Getränken zur Verfügung.

Ein Highlight des Tages war das Interview mit drei Mentees aus der ersten Runde, von denen zwei bereits einen Ruf erhalten hatten und eine in den letzten Zügen ihres Berufungsverfahrens steht. Alle drei schätzen das Programm wegen der Unterstützung seitens der Mentor_innen, neuer Kontakte und der zielführenden Kurse des Qualifizierungsprogramms. Sie machten Mut, sich zu bewerben.

In ihrem Schlusswort bestärkte Prof. Sissi Closs nochmals die Mentees, die bestehenden Netzwerke und die Ansprechpartner_innen im Programm zu nutzen. „Haben Sie keine Scheu und sprechen Sie uns an!“ Dieser Aufruf gilt auch für Bewerbungen von Mentees für die nächste Runde, auf die wir uns bis zum 5. September freuen.